Tag 55 – 57 Puerto Natales

Während am Montag Nachmittag die Fähre noch Am Hafen von Puerto Natales vertaut wurde, schauten wir in unseren Navigations-Apps schon mal, wie es vom Hafen zu unserem Hostel geht. Die Distanz war mit 3,5 km angegeben und nach einem kleinen Umweg durch das Zentrum waren wir ca. 45 Minuten später am Ziel angekommen. Das Haus war total unscheinbar, nirgends ein Hinweis, dass hier das „Hostel Paine“ ist. Paine ist übrigens ein Wort aus der Mapuche Sprache und bedeutet blau, aber blau war das Haus auch nicht. Da die Klingel augenscheinlich schon länger nicht mehr ging, haben wir geklopft. Es dauerte auch nicht lang bis der Hund des Hauses unser Erscheinen mit lautem Bellen ebenfalls bekannt gab. Irgendwann öffnete uns ein junges, schüchternes, Mädchen und zeigte uns dann auch unsere „Habitación Deluxe“, also mit Heizung und Fernsehapparat. Über die Heizung habe ich mich schon gefreut. Auch darüber, dass es Baumwollhandtücher gab und durchgängig warmes Wasser aus der Dusche kam (definitiv kein Standard hier). Im Bad selbst gab es zwar keine Heizung, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das auch irgendwann wieder erleben werde..

Nach dem Check-In ging es dann zurück ins Zentrum, denn wir hatten noch ein paar Sachen zu erledigen:

  1. Henny seine Sonnenbrille musste repariert werden, weil ein Bügel abgegangen war (schon zum zweiten Mal in den 2 Monaten). 🙂
  2. Bei Vertice wollten wir noch zwei Campingplätze für Torres del Paine im Januar buchen.
  3. In der Touristeninfo, welche sich direkt am Hafen befindet, wollten wir uns noch einen Stadtplan und Informationen zur Umgebung holen.
  4. In den Supermarkt mussten wir auch noch um Essen für die nächsten 2 Tage zu kaufen.

Als wir unterwegs waren, haben wir auch den patagonischen Wind abbekommen. An der Plaza de Armas sind wir dann auch von einem Springbrunnen erwischt worden; mit normalen Wind ging das Wasser senkrecht nach oben, aber als eine Prise des Windes kam, wurde die Fontäne zu uns gedrückt. 🙂

Puerto Natales - Am Springbrunnen sieht man den Wind.
Puerto Natales – Am Springbrunnen sieht man den Wind.

 

Panorama vom Hafen von Puerto Natales.
Panorama vom Hafen von Puerto Natales.

Am Dienstag (06.12.2016) haben wir ausgeschlafen und dann den Tag zum Bearbeiten von über 1000 Fotos genutzt. Nach Puerto Natales kommen wir nochmal im Januar, wenn es nach Torres Del Paine geht, deswegen war das auch kein Problem.

Für unseren Aufenthalt hier im Januar haben wir dann im Reiseführer noch ein Hostel gefunden, welches Trecking-Ausrüstung verleiht und auch eine Gepäckaufbewahrung hat. Da man das Hostel (Erratic Rock) nur vor Ort buchen kann, sind wir am Mittwoch auf dem Weg zum Busterminal da noch vorbei, um zwei mal zwei Nächte zu buchen. Und wir hatten Glück weil sowohl noch Zimmer frei waren und die Chefin uns das kleinste und günstigste Zimmer gezeigt hat – wir haben dann eine Nummer größer genommen, denn sonst gäbe es Mord und Totschlag. 😉

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*