Tag 109 bis Tag 111 – Der Tapati Triathlon & Ahu Tongariki

Direkt nach dem Frühstück ging es am Samstag um 9 Uhr mit dem Bus für uns nach Rano Raraku. Wir konnten sogar mit dem originalen Open-Air-Bus fahren und ein wenig von den englischen Erklärungen hören. Kurz nach 10 Uhr waren wir dann am Vulkan und haben dort erst einmal die „Moai-Fabrik“ besichtigt. Die meisten der knapp 900 Statuen wurden aus dem weichen Tuffgestein des Vulkans gehauen und dann erst zu ihrer finalen Stelle transportiert. Ein paar unvollendete Exemplare stehen auch noch rund um den Vulkan und der ein oder andere liegt noch im Vulkan selbst verankert. Wirklich beeindruckend wie groß die sind und erstaunlich wie wohlhabend das Volk damals gewesen muss um Zeit für die Herstellung zu haben..

 Ein Moai beim Vullkan Rano Raraku.

Kurz vor 12 Uhr ging es dann in den Vulkankegel selbst. Dort bildet ein kleiner See sowie eine umgebende Graslandschaft einen super Platz für den Wettbewerb. Bei quasi wolkenlosem Himmel hat die Sonne aber erbarmungslos gebrannt. Die schattigen Plätze unter den maximal 10 Bäumen und den paar Zelten waren fast alle schon voll. Die meisten Einheimischen hatten ihre eigenen Sonnenschirme mitgebracht.

Der Wettkampf selbst startete dann mit einem Paddel-Rennen auf Bambusbooten, dann mussten die Wetterkämpfer jeweils zwei Bananenstauden um den See tragen. Im Anschluss hieß es noch eine halbe Runde um den See ohne Bananen rennen um als letzten Punkt den See erneut liegend auf den Bambusbooten mit den Händen rudernd zu überqueren.

Alles in der vollen Sonnen zur Mittagszeit. So sahen die meisten auch aus. Auch die Zuschauer übrigens. Einfach Wahnsinn was die da geleistet haben.

Tapati Rapa Nui – „Triathlon“ am Rano Raraku. 

Gegen 15 Uhr sind wir dann zu der größten Moai-Plattform, Ahu Tongariki, gelaufen. Dort war leider der Akku von Henny seiner Kamera leer, was die Stimmung deutlich trübte.

Ahu Tongariki. Die größte wieder aufgebaute Moai-Plattform.

Von dort ging es dann circa eine Stunde später mit dem nächsten Bus weiter nach Anakena – dem Strand der Insel auf der gegenüberliegenden Seite von Hanga Roa. Wir waren nur kurz bei den Moais und dann ging es direkt zum Wasser – Abkühlung war dringend notwendig. Mangels Badesachen wollte ich eigentlich nur die Füße erfrischen, aber mit der nächsten Welle war ich komplett nass und Henny war eh schon mit Klamotten in das badewannen-warme Wasser gegangen. Das war auf jeden Fall eine tolle Erfrischung und mit den Wellen war es richtig lustig. 🙂 Henny hatte trotz Sonnencreme einen Sonnenbrand und ich war von Mücken zerstochen. Da war das Wasser auch eine Linderung.

Gegen 18:30 Uhr ging es dann zurück in das Dorf. Nach einer Dusche und frischen Klamotten ging es noch mal in die Stadt Essen einkaufen. Die Besitzerin in einer kleinen Bäckerei hat dann zu erst Henny seine Beine gesehen und die Armen über den Kopf zusammen geschlagen. Als sie dann meine Beine mit den vielen großen Stichen gesehen hat, hat sie vermutlich ihren Sohn losgeschickt, der dann kurze Zeit später mit einem Bündel Minz-Blätter zurückkam. Mit dem sollte ich mich dann vor dem Schlafen gehen einreiben. Das würde mich vor weiteren Stichen bewahren..

Am späten Abend waren wir dann noch bei der täglichen Abendveranstaltung vom Tapati, u.a. ein Gesangswettbewerb.

Am Sonntag hieß es dann ausschlafen. Wir sind gerade noch pünktlich zum Frühstück gekommen. Die Minze hat auch tatsächlich geholfen – ich hatte keine neuen Stiche abbekommen. Auch an diesem Tag war die Sonne extrem und es gab keine Wolken. Also sind wir erst einmal im Hostel geblieben. Die Osterinseln waren ja auch als Urlaub gedacht und es gab noch viele Fotos von der Antarktis zu sortieren. 🙂  Den ganzen Tag über war es drückend heiß, deswegen haben wir die Ruhe im Hostel genossen – im Schatten, denn woanders war es nicht auszuhalten. 🙂  

Am Abend sind wir dann noch zum Festival gegangen: Programmpunkte waren erst wieder die Tanzshows und im Anschluß ein Talentwettbewerb für musizierende Kinder.

Montag, 30.01.2017, startete wie der Sonntag. Gegen Mittag sind wir in nach Hanna Roa um einzukaufen und die ersten Postkarten abzugeben. Nach ein wenig Sucherei haben wir auch in einem Hinterhof den „Waschsalon“ gefunden. Sah ein wenig merkwürdig aus, denn es war ein Streifengrundstück und das hinterste Haus war die Wäscherei selbst (vorne gab es ein Restaurant und im mittleren Haus gab es auch Fahrradreifen und so etwas zu kaufen). Lediglich die gute Frau und ihre Waage für Wäsche auf der Veranda hat dann doch gezeigt, dass wir richtig sind. 🙂

Außerdem haben wir uns die Kirche angeschaut, die besonders seien soll. Von Außen ist sie das auch, aber im Inneren erinnern nur ein paar Holzfiguren an die polynesischen Kultur der Osterinsel.

Kurz nachdem wir wieder im Hostel waren fing es auch an zu regnen. Wir sind aber trocken geblieben. 😉

Tag 107 und Tag 108 – Die ersten Tage auf der Osterinsel Rapa Nui & das Tapati Fest

Lage der Osterinseln.

Der Check-In zum Flug auf die Osterinsel war nicht so einfach. Zweimal wurden wir am Flughafen in Santiago zu einer anderen Warteschlange geschickt, aber beim dritten Anlauf hat es dann doch geklappt und wir konnten unser Gepäck aufgeben. Zeit hatten wir mehr als genug, denn wir hatten einen Puffer eingeplant und da in Santiago um 6 Uhr morgens keinerlei Verkehr auf den Straßen war, hatte sich unser Zeitfenster noch mal vergrößert. Der Rhythmus hier ist halt ein anderer.. 

Der Flug selbst startete dann mit einer halben Stunde Verspätung und hat knapp 4 Stunden gedauert. Diesmal gab es wieder etwas zu Essen und Henny meinte, dass war das schlechteste Flugzeugessen das er jemals hatte. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich freue mich jedesmal auf das Essen obwohl ich genau weiß dass ich danach enttäuscht sein werde.

Der Flughafen auf der Osterinsel Rapa Nui besteht aus genau einer Bahn und einem kleinen Flughafengebäude mit 2 Passkontrollhäuschen (in denen niemand saß) und einer Gepäckabfertigung. Nachdem die Startbahn fertig war, wurde sie von der NASA als Notfall-Landepunkt für die Space-Shuttels erweitert. Dafür wurde sie zwar nie genutzt, aber es hat überhaupt erst den Tourismus zur Insel gebracht. Obwohl das  Flughafen winzig ist, mussten wir ca. 90 Minuten auf unser Gepäck warten – gemütliche Insulaner eben, nur keinen Stress aufkommen lassen. 🙂 Viele der anderen Reisenden hatten jede Menge Gepäck. Das waren vermutlich Inselbewohner, die vom einkaufen aus der Hauptstadt (3800 km entfernt) zurück kommen.

Der Flughafen auf Rapa Nui.

Vor dem Flughafen wartete jemand von unserem Hostel um uns als erstes einen Blumenkranz umzuhängen und dann ging es mit dem Auto zum Hostel selbst. Bei tropischem Wetter (80-90% Luftfeuchtigkeit, 30 Grad im Schatten und knallender Sonne) wären die 3 Kilometer zu Fuß mit Gepäck bestimmt nicht so angenehm gewesen, aber so war es richtig toll. 🙂

Auf der Fahrt zum Hostel gab es auch eine kleine Erklärung zur Stadt Hanga Roa: Hauptstraße, Obst- & Gemüsemarkt, Bank, Apotheke,.. das war echt lieb, auch wenn man in der Stadt mit circa 4000 Einwohnern auch so alles findet/ finden sollte. 😉

Im Hostel haben wir uns erst einmal einrichtet und sind dann in das Zentrum gegangen. Die Vorbereitungen für das Tapati-Festival, welches am nächsten Tag starten sollte, liefen auf Hochtouren. Eine große Bühne war direkt am Wasser auf einer Wiese aufgebaut. Dort wurde gerade geprobt und so stellten wir uns dazu. Wer weiß ob wir noch mal so nah heran kommen..

In einem Kunsthandwerker-Markt haben wir Fotoalben in der Machart gefunden, wie wir sie vor 3 Jahren in Neuseeland gekauft hatten – also mit Bananenblättern als Seiten usw. Wir wissen zwar noch nicht, wie wir die transportieren sollen, aber wir haben trotzdem erst einmal zuschlagen 🙂

Nach einem frischen Ananassaft (die Insel ist bekannt für die kleinen, besonders süßen Ananas) und einer Empanada wollten wir noch zur Touristeninformation, aber die hatte an diesem Tag leider schon geschlossen. Also ging es nur noch zu einem der kleinen Supermärkte an der Hauptstraße – Abendessen einkaufen – und dann ging es zurück zum Hostel.

Zum Thema Straße: Auf der Insel wohnen wie geschrieben etwa 3000 bis 4000 Menschen und es gibt vielleicht 1000 Betten für Touristen. In Hanga Roa ist gefühlt für jeden der 5000 Menschen auf der Insel ein Auto unterwegs + Mopeds etc. Der Verkehr ist der einer Großstadt.

Am nächsten Tag, Freitag den 27.01.2017, sind wir nach dem Frühstück gemütlich zur Touristeninformation gelaufen und haben ein paar Flyer und das Programm zum Festival erhalten. Außerdem wurde uns das mit dem Parkticket für den Nationalpark Rapa Nui erklärt: Das Ticket kostet pro Person 54.000 Peso, rund 70 Euro und gilt 10 Tage ab dem Zeitpunkt, ab dem es zum ersten Mal abgestempelt wird. Logischerweise muss man es immer dabei haben. Das Ticket selbst gab es dann ein paar Häuser weiter bei der Conaf zu kaufen. In Hanga Roa selbst gibt es leider keinen richtigen Strand aber an 3 Stellen ist die Felsenküste so, dass man in das Wasser gehen kann. Das haben wir dann auch erst einmal zur Abkühlung gemacht.

Hanga Roa. Der sehende Moai.

Beim Lesen des Festival-Programmes haben wir dann mitbekommen, dass der „Triathlon“ am nächsten Tag beim Vulkan Rano Raraku stattfinden soll. Das wollten wir natürlich sehen und sind noch einmal zur Information gegangen, um herauszufinden, wie man da  am besten hinkommt. Einen Bus extra für die Veranstaltung gab es nicht, aber dafür gab es 4 andere Möglichkeiten: ein Auto oder ein Fahrrad mieten bzw. mit dem Taxi oder mit einer Art Hop-on Hop-off Bus hinfahren lassen. Die letzte Option war für uns die Beste. Also ging es dann noch zum Büro des Busanbieters, um ein Ticket für den nächsten Tag zu kaufen. Die Verkäuferin hat zwar gemeint, dass der eigentliche Bus voll ist, aber das ein zweiter Bus nur ohne Audio-Guide fahren wird. Perfekt..

Am Abend sind wir dann zu der Eröffnungsveranstaltung des Tapatis gegangen. Die Sprache wechselte zwischen spanisch und Rapanui, aber wir verstanden trotzdem im groben worum es ging. An diesem Abend standen die Tanzshows auf dem Programm und das war echt cool. Es wechselte immer wieder zwischen einem fröhlichen Tanz und einem Kriegstanz.

Bei dem Video ist nur der Kriegstanz zu sehen (so ähnlich wie der Haka der Maoi):

Bei diesem Video ist der Wechsel vom Kriegstanz zum traditionellen Rapa-Nui-Tanz 🙂 :

Und obwohl es streckenweise ziemlich langatmig war (ewige Dankesreden) sind wir bis zum Ende kurz nach Mitternacht geblieben. Bei dem Festival treten zwei Clans gegeneinander an und messen sich in sportlichen, kulturellen und künstlerischen Wetterkämpfen. Der erste sportliche Wettkampf war dann am nächsten Tag, am Samstag – also im nächsten Beitrag. 🙂

Tag 104 bis 107 – Zurück in Santiago

Lage von Santiago de Chile.

Am Montag, dem 23.01.2017, startete unser Flieger pünktlich in Punta Arenas. Lediglich der Start an sich war etwas turbulent (ich vermute einfach mal dass ist in Patagonien mit dem Wind normal :-)), ansonsten war der Flug stressfrei und dauerte etwas mehr als 3 Stunden. In Santiago hatten wir diesmal eine Unterkunft bei Airbnb für umgerechnet 9€ die Nacht für uns beide zusammen mit Frühstück gebucht. Das ist unvorstellbar günstig, gerade da die Wohnung quasi mitten in der Innenstadt liegt. 🙂 Maria Gabriela, unsere Gastgeberin, hatte uns auch angeboten, dass ein Freund von ihr, Gean Franco, uns beim Flughafen abholt. Das klang nach einem guten Angebot und so nahmen wir es dankbar an. Nur wie wir uns gegenseitig erkennen können hatten wir dummerweise nicht abgesprochen. Im Flughafengebäude gab es aber kostenloses WLAN und so konnten wir ihm noch schnell eine Nachricht schicken. Er antwortete auch sofort und schickte mir zum einen ein Bild von sich (damit wir ihn dann erkennen können) und zum anderen entschuldigte er sich dass es wegen einem Stau wohl 20 Minuten länger dauern wird bei ihm. Willkommen zurück in einer Großstadt: Laut, Smog, viele Menschen und mit 30°C ohne Wind auch erstmal deutlich zu warm. Aber das Internet war richtig schnell, das schnellste seitdem wir im Oktober 2016 Santiago verlasen haben. 😉

Irgendwann war Gean dann auch da und brachte uns durch den Stau zu Maria. Bis dahin braucht man wohl im Normalfall 20-25 Minuten, aber wir brauchten eine Dreiviertel Stunde. Und noch etwas vertrautes aus der Stadt war präsent: MÖÖÖPP MÖÖÖP!!!..
Gean und Maria kommen beide aus Venezuela und während Maria noch ein wenig Englisch kann war mit Gean nur Spanisch möglich. Aber die Aussprache war sehr angenehm und er verwendete einfache Wörter, sodass sogar eine Art Gespräch möglich war. 🙂
Bei Maria angekommen schrieben wir auch direkt Feli an (die Berlinerin, die wir in Valparaiso gleich am Anfang kennen gelernt haben). Sie hatte für ein paar Tage Urlaub von der Farm in Pucon und wir wollten uns in Santiago treffen. Wir haben uns dann auch direkt getroffen bzw sind zumindest direkt los in Richtung ihres Hostels. Eigentlich wären wir nach 20 Minuten da gewesen, aber wir irrten erstmal eine Stunde rum und fragten uns überall durch. Kurz vorm verzweifeln kam uns auf einmal Feli entgegen. 😀
Das Wiedersehen war echt toll! Wir sind in das Künstlerviertel Bella Artes gegangen um uns etwas zu Essen zu suchen. Das erste Restaurant war nicht das richtige – da viel zu teuer – und so sind wir ein paar Minuten später ins Sandwichlokal nebenan gegangen. Dort war es auch viel gemütlicher und auch der Kellner war einfach zu lustig. Er hat uns gesagt, er ist Dance Breaker und kommt aus Peru. Die 5 Minuten Showeinlage beim Öffnen einer Weinfllasche waren einfach süß. Er wischte sich so häufig den imaginären Schweiß von der Stirn, dass wir ihm alle drei helfen wollten die Flasche zu öffnen – aber er hat es natürlich alleine geschafft. 😉
Irgendwann wurde uns signalisiert dass das Lokal schließen will und so gingen wir in eine Bar, bis wir auch dort irgendwann gebeten worden zu gehen. Es war mittlerweile 2 Uhr an einem Wochentag. Die Innenstadt rund um den Plaza de Armas war auf unserem Heimweg menschenleer. Sicher gefühlt haben wir uns natürlich trotzdem, wir waren nur ein wenig überrascht ihn so zu sehen. Bei Maria versuchten wir leise zu sein und ich glaube wir haben es sogar geschafft. 🙂

Mote con Huesillos.

Die Nacht war für Santiago sogar verhältnismäßig ruhig, gerade für die zentrale Lage. Am nächsten Morgen, dem 24. Januar, bereitete uns Maria neben einem Kaffee ein paar Toasts und Ei zum Frühstück zu und gegen 11 Uhr waren wir noch mal mit Feli zum Frühstück am Plaza de Armas in Santiago verabredet. Unser Hunger hielt sich in Grenzen und Feli ging es auch so. Also tranken wir am Plaza de Armas einen Cappuccino und danach ging es zum Obst- und Gemüsemarkt. Bei der Hitze hilft ein frischer Saft am besten, genauso wie eine Melone. Im Park am Cerro Santa Lucia konnten wir an einem Platz im Schatten die Melone genießen. Danach ging Feli in ihr Hostel und wir in die Wohnung von Maria. Das Highspeed-Internet eignete sich super, um Videos und Fotos hochladen und zu beschriften – ohne dass immer wieder Eingaben durch Verbindungsabbrüche verschwanden. Das muss ausgenutzt werden. 🙂

Am Abend trafen wir uns dann wieder zum Essen in der Stadt. Nachdem wir in einem Lokal etwas gegessen hatten wollten wir uns eine gemütliche Bar suchen. Wir fanden eine Sushi Bar, welche uns zusagte. Allerdings sollte man dort auch etwas zu Essen bestellen und so teilten wir uns noch eine Portion Sushi damit wir dort bleiben konnten. Dort blieben wir bis irgendwann geschlossen wurde und danach gingen wir in nach längerem Suchen in eine Bar direkt neben Feli ihrem Hostel. Der Tag war voll schön und es tat gut Feli wieder zu sehen und mit ihr zu quatschen. Nach 3 Monaten Reisen bzw. Zeit auf der Rancho de Caballos gab es auch einfach viel zu erzählen. 🙂

Straßenszene in Santiago. 🙂

In der Nacht zum Mittwoch war es wieder sehr sehr warm und gegen 4:30 Uhr am Morgen war die Nacht für mich vorbei. Gegen 8 Uhr traute ich mich dann aufzustehen um die gute Internetverbindung auszunutzen und gegen 10:30 Uhr bereitete Maria für uns drei ein venezolanisches Frühstück zu: Arepas, eine Art Fladenbrot aus Maismehl mit Würstchenrührei. Das war richtig lecker und gehaltvoll und hat für mehrere Stunden satt gemacht. 🙂

Ein Laden voller Kameras, die nicht zum Verkauf stehen.

Nicht das geeignetste Frühstück für einen Bürojob, aber 13 Uhr waren wir eh wieder mit Feli am Hauptplatz verabredet. Von dort aus gingen wir direkt in mehrere Fotoläden in der Stadt, welche Feli empfohlen wurden. Sie war auf der Suche nach einer analogen Spiegelreflexkamera, aber die Preise waren einfach unglaublich. Für Kameras, die es bei eBay in Deutschland für 30€ gibt, wollten die Händler fast das Zehnfache. Ein Händler hatte auch zwei Vitrinen voll mit alten Schätzen, aber davon war nichts zum Verkauf. Ladenfläche scheint in Santiago nicht viel zu kosten. 😉

Irgendwann aber fanden wir ein faires Angebot für eine alte Zenit mit Objektiv. In einem Laden gab es auch Gegenlichtblenden und an den neuen Objektive von mir hatten die noch gefehlt. Da wir diese im Moment nicht mithatten, entschieden wir uns, später noch einmal damit vorbei zu gehen.

Kenne deine Grenzen – als ob die nicht durch die Bechergröße vorgegeben sind. 🙂

Ansonsten gingen wir noch eine Kaffee trinken und danach jeder wieder in seine Unterkunft. Feli wollte auch noch eine Nacht länger in Santiago bleiben als wir und zu Maria „umziehen“ (die 9€ pro Nacht sind halt einfach unschlagbar 🙂 ). Also verabredeten wir uns für 17 Uhr bei unserer Unterkunft, damit Feli und Maria sich schon mal kennen lernen konnten. Als Feli 17:30 Uhr noch nicht da war sind wir erst mal schnell zu dem Fotoladen gegangen und konnten dort wenigstens für das Standardzoom eine passende Gegenlichtblende kaufen. Auf dem Rückweg kam uns Feli auch entgegen und wir sind mit ihr in die Wohnung von Maria um beide vorzustellen. Danach gab es klassisches chilenisches Essen (Hamburger, Bifé und Pommes 🙂 ) im Picada de Clinton. Den Rest des Abends verbrachten wir dann – nach einem Abstecher im Supermarkt – im Hostel von Feli. Wir haben uns vorgenommen, dass wir uns entweder in Australien oder in Südostasien wieder sehen werden. Das klingt nach einem super Plan und wir freuen uns jetzt schon. 🙂
Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war dann auch wieder so heiß, dass der Wecker um 5:15 Uhr nicht klingeln musste, weil wir schon wach waren. 10 Minuten nach 6 Uhr saßen wir wieder im Auto von Gean in Richtung Flughafen. Die Stadt war wieder wie ausgestorben und wir kamen staufrei zum Flughafen.. Mit einer halben Stunde Verspätung startete um 10 Uhr dann der Flieger Richtung Osterinsel.

Tag 103 und 104 – Ein (vorerst) letztes Mal in Puerto Natales

Lage von Puerto Natales.

Mehr oder weniger pünktlich 8 Uhr startete unser Bus von Argentinien in Richtung Chile und etwa 11:30 Uhr hatten wir auch schon die argentinische Grenze erreicht. Auf der asphaltierten Straße bis dahin bekamen wir das Einreiseformular für Chile noch nicht zum ausfüllen, dafür dann auf den letzten 20 km Schotterpiste vor der chilenischen Grenze. Leserlich ausfüllen ist etwas anderes. 😉 In dem Formular muss man auch angeben, ob man tierische oder pflanzliche Produkte mit sich führt. Ich brauchte da nichts angeben, aber Henny, da er den Großteil unserer Küche in seinem großen Rucksack mit sich trägt: Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika, Rosmarin), Honig und Tee. Eine Tafel Schokolade mit Nüssen hatte er auch dabei. Hat er auch alles auf dem Formular angegeben.

Grenzstation: Das Röntgengerät steht mitten im Weg.

In das Grenzgebäude selbst ging es dann erstmal nur mit Handgepäck. Als erstes gab es einen Stempel, wobei hinter dem Schalter zwei junge Männer saßen und dabei Eminem hörten. Danach gaben wir das Einreiseformular einer Frau – sie nahm es entgegen und würdigte es keinen Blickes. Danach musste unser Handgepäck durchleuchtet werden, aber die „Bilder“ hat sich auch niemand angeschaut. Als Henny davon einen Schnappschuss mit seinem Smartphone machte fiel es ihm dummerweise aus der Hand und jetzt ist das Display kaputt. Geht aber irgendwie noch.

In der Zwischenzeit wurden die Sitzreihen des Busses mit einem Hund abgesucht nach pflanzlichen oder tierischen Produkten und danach durften wir uns wieder in den Bus setzen, während unser großes Gepäck aus dem Bus geladen wurde. Darüber konnte dann ebenfalls der Spürhund laufen.

Ich schrieb gerade im Reisetagebuch und bat deswegen Henny ein paar Schnappschüsse davon zu machen, da wir davon bisher noch keine Foto hatten. 

Der Spürhund mag Henny seinen Rucksack..

Kaum stand Henny draußen, war der Hund an seinem Rucksack und hat auch was signalisiert.. Henny musste dann mit seinem Gepäck noch mal in die Grenzstation rein, der große Rucksack wurde durchleuchtet und dann hat ihn die Dame wohl gefragt, ob er Obst dabei habe. Er hat ihr dann den Honig und den Tee im Rucksack gezeigt und die beiden kleinen Honiggläser, noch von der Ocean Diamond :-), wurden eingezogen. (Dieser Honig kam aus UK nach Deutschland nach Argentinien und in die Antarktis und wieder nach Argentinien nach Chile und wieder nach Argentinien. Aber jetzt durfte er nicht weiter..)  Der Rest war dann ok, Glück gehabt.

In Puerto Natales sind wir dann wieder in das Hostel vom letzten Aufenthalt – die ohne Gabeln 🙂 –  gegangen. Nachdem das Gepäck abgestellt war ging es auch direkt ins Zentrum. Wir wollten in das Café El Living, aber das hatte leider am Sonntag geschlossen. In einem anderen Restaurant saßen wir dann erst eine viertel Stunde bis die Bedienung kam und da es leider noch kein Lamm gab, sind wir wieder auch direkt wieder gegangen. Wir liefen noch ein wenig durch die Stadt und landeten am Ende wieder beim Italiener den wir schon kannten.

Toblerone Mousse im Mesito Grande. 🙂
Am Hafen in Puerto Natales.

Gegen 19 Uhr genossen wir dann noch ein wenig den Wind, die frische Luft und den Ausblick an einer ruhigen Stelle im Hafen (ein Schiffsfriedhof 😉). Etwa gegen 20 Uhr ging es dann zurück zum Hostel, wir waren von der Nacht davor total fertig und legten uns bei Zeiten schlafen. In der Nacht selbst regnete es draußen in Strömen.

Am nächsten Morgen, Montag den 23.01.2017,  klingelte 7 Uhr der Wecker. Draußen regnete es immer noch und wir waren auch ein wenig wehleidig, da wir Patagonien heute verlassen werden und ob und wenn wann wir wieder kommen ist ungewiss.

Bei dem Regen hatten wir auch keine Lust den einen Kilometer zum Busterminal zu laufen. Danach ist das Gepäck nass und wir selbst sitzen dann triefend im Bus. Also fragte ich eine Angestellte (oder Bewohnerin, war uns nicht ganz klar, ich glaube die wohnten in dem Haus selbst und wenn Gäste kamen zelteten sie draußen im Garten) ob sie uns ein Taxi für 8 Uhr rufen kann. Hat auch wunderbar geklappt und das Taxi war pünktlich da. Für den Fußweg bergauf und mit Gepäck hätten wir 15-20 Minuten gebraucht und als das Auto nach weniger als 2 Minuten am Ziel war, waren wir total überrascht. Wir haben wohl unser Gefühl für Entfernungen, wenn man ein Auto hat, verloren, kennen dafür aber die Distanzen zu Fuß. 🙂

Um 8:45 Uhr fuhr der Bus wieder von Puerto Natales nach Punta Arenas und kurz nach 11 Uhr waren wir dann am Flughafen.

Die Sicherheitskontrolle am Flughafen war eher ein Witz bzw. die haben hier einfach nicht so viel Angst vor „Terror“ wie in Europa oder gar in den USA. So hat sich niemand beim röntgen für die Rucksäcke mit Notebooks, Kameras und Thermosflaschen interessiert und auch die 1 1/2 Liter Flasche Ginger Ale konnten wir mit nehmen. Ach ja, wir haben uns übrigens trotzdem sicher gefühlt. 😉

Die 2 Stunden Wartezeit verbrachten wir dann in der Nähe der vermutlich einzigen Steckdosen am Terminal. 🙂 (gut, es gibt auch nur 3 Gates). In dem Restaurant am Flughafen gab es noch einen Cappuccino und ein Käsebrötchen bevor das Boarding startete. Und das war auch gut so, denn für Essen und Trinken hätte man an Bord bezahlen müssen..

Start des Flugzeuges in Punta Arenas:

Tag 101 bis 103 – Mal wieder in Argentinien: El Calafate und der Perito Moreno Gletscher

 

Die Lage von El Calafate.

Um 6 Uhr klingelte der Wecker damit wir den Bus nach El Calafate auch bekamen. Zum Frühstück gab es selbst gebackenes Brot und Ei. Gabeln gab es im gesamten Hostel keine mehr – die wurden wohl alle geklaut. 😉 Trotzdem ein tolles Hostel und ein leckeres Frühstück. Direkt nach dem Frühstück starteten wir zum Busbahnhof und unser Bus fuhr auch pünktlich 7:45 Uhr los. Insgesamt dauerte die Fahrt 4 3/4 Stunden und kostete 17.000 Peso pro Person. Nach etwa 60-90 Minuten hatten wir auch schon die Grenzstation am Rio Don Guillermo erreicht. Der Grenzübertritt an sich verlief wieder ohne Probleme, niemand wollte unser Gepäck sehen und wir wurden auch nicht gefragt in welche Stadt wir gehen oder in welches Hostel (wie sonst üblich).

Ansonsten wurde es während der gesamten Fahrt immer wärmer. Während am Morgen in Puerto Natales die Temperatur noch um die 10°C war, wurde es im Laufe der Busfahrt nach El Calafate in Argentinien immer wärmer und gegen 11 Uhr zeigte das Thermometer im Bus eine Außentemperatur von 27 Grad an. 🙂 Die Koreanerinnen neben uns saßen immer noch im dicken Pullover da und trockneten ihre Socken.

Im Bus nach El Calafate.

In El Calafate selbst war es dann glücklicherweise nicht mehr ganz so warm, wenn auch immer noch mit 20°C angenehme Sommertemperaturen. Da war es kein Problem die circa 2 km mit Gepäck bis zum Hostel zu laufen. Dort wurden wir auch direkt mit Informationen zur Stadt sowie der Umgebung versorgt und wir bekamen auch ein Angebot für eine geführte Tour zum Perito Moreno Gletscher. Geführt bedeutete hier eine kleine Tour von 10 Personen mit einem Guide, mit Photostops und einem Halt bei ein paar Gauschos auf dem Hinweg (da eine alternative Route gefahren wird). Dafür sollte diese Tour 130 argentinische Peso mehr kosten als mit einem öffentlichen Bus. Diese Daten wollten wir überprüfen und da das Internet sehr langsam war (das ist wohl überall in dem Ort so, stand zumindest auf einem der Flyer 🙂 ), entschieden wir uns, noch mal in die Stadt zu laufen. Beim Busterminal wurden uns diese Informationen quasi bestätigt und so buchten wir dann die geführte Tour im Hostel.

In Zentrum wollten wir dann noch Postkarten kaufen und verschicken, da wir bisher noch keine aus Argentinien verschickt hatten und das wohl die letzte Gelegenheit sein wird. Die Postkarten selbst waren schnell gefunden. Direkt in dem Postkartenshop gab es auch Briefmarken für 60 argentinische Peso (3,5€ pro Postkarte). Die argentinische Post wollte sogar 63 Peso. Das haben wir dann sein lassen und werden die Postkarten doch von wo anders aus verschicken – vermutlich von den Osterinseln. 😉

Nachdem wir das geklärt hatten, ging es noch zur Laguna Nimez in der Nähe des Lago Argentino. Im Hostel hat man uns gesagt, dass wir den Eintritt in den Stadtpark (oder sowas ähnliches) nicht bezahlen müssen – wir sollen stattdessen außen herum gehen. Das haben wir dann auch so gemacht, denn die 150 arg. Peso pro Person können wir auch anderweitig ausgeben. 🙂 Die Lagune selbst ist umzäunt und eigentlich sollten Flamingos am und im Wasser sein, aber das war so weit wir sehen konnten nicht der Fall. Außerhalb waren schon ein paar, wenn auch in größerer Entfernung. Das hat uns total gefreut, dass die Flamingos sich nicht von einem von Menschenhand gebauten Zaun beeindrucken lassen. 🙂

Wer kann da schon widerstehen. 🙂

Direkt nach der Lagune entschieden wir uns, einmal im Zentrum, auch gleich noch Essen zu gehen. Wir gingen dann ins „La Isabella“, um Essen aus einer traditionellen „Disco“ – eine große Pfanne aus einer Felge – zu essen.

Wer kann da schon widerstehen. 🙂

Wir entschieden uns dann für patagonisches Lamm (solange es noch geht) mit Kartoffeln und Gemüse. Und das war super lecker. Vor dem eigentlichen Essen gab es noch frisch gebackenes Brot und Knoblauchbutter – danach war ich eigentlich schon satt, aber ich konnte auch nicht aufhören zu essen bis es alle war. 🙂

Wieder zurück in unserer Unterkunft setzten wir uns noch mal in das Freigelände, da wir nur dort Internetempfang hatten. So konnten wir uns noch mit Angela und Christina für den nächsten Abend in der Stadt verabreden.

Am Samstag, dem 21.01.2017, konnten wir relativ lange schlafen und danach in Ruhe das Frühstück genießen. Am Vormittag war das Internet im Hostel auch halbwegs brauchbar (etwa jeder dritte Seitenaufruf war erfolgreich 😉 ).

Erster Blick auf den Perito Moreno Gletscher.
Whiskey mit Gleschereis.

Wir gingen noch mal zum Bäcker und in einen kleinen Tante-Emma-Laden um Brötchen, Butter und Salami zu kaufen. 20 Scheiben Salami kosteten 8€ und schmeckten dann trotzdem nach nichts. Was soll’s, wir werden trotzdem weiter welche kaufen (ich habe mich  mittlerweile damit abgefunden dass die hier nicht schmeckt, aber Henny hofft noch auf ein Wunder). 🙂

 

In einen Kühlschrank passt viel rein. 🙂

Etwa 12:30 Uhr hat uns dann der kleine Bus für die Tour zum Gletscher direkt am Hostel abgeholt. Mit ca. 12 Personen ging es dann für eine Stunde über eine Schotterpiste, gute Aussichten auf die Berge und den See inklusive. Der Fahrer Daniel war auch gleichzeitig der Guide und hat das echt super gemacht. Die Erklärungen gab es immer auf Spanisch und auf Englisch und wir konnten sogar seinem Spanisch ganz gut folgen da er deutlich und langsam sprach.

Bis zum Gletscher selbst hielten wir 3 mal an, da hatte sich für uns der Mehrpreis zum Linienbus schon gelohnt. Daniel begleitete uns noch ein Stück bis zum Gletscher und  gab uns einen guten Überblick über die Region, die Arten von Gletschern und und und. Im Anschluss hatten wir noch etwa 90 Minuten Zeit um die Wege entlang zu gehen. Auch nach den Gletschern und dem Eis in der Antarktis hat es sich definitiv noch mal gelohnt dahin zu gehen. Der Perito Moreno Gletscher gehört zum südpatagnonischen Eisfeld, welches die drittgrößten Eismasse der Welt ist (nach den Polkappen). In Kombination mit den warmen Temperaturen und dem Grün eine beeindruckende Szenerie.

Auf dem Rückweg fuhren wir auch die offizielle asphaltierte Straße zurück in die Stadt. Dort stiegen wir gleich im Zentrum aus, da wir eh 10 Minuten später mit Christina und Angela verabredet waren. Nur der Treffpunkt war suboptimal gewählt mit „Treppen zum Busterminal“ , denn es gab zwei. 🙂 Wir haben uns natürlich trotzdem getroffen und sind dann in die zweite Filiale des Restaurants vom Vortag gegangen und haben dort noch mal Lamm und eine Regenbogenforelle geteilt. Christina hatte auch in Erinnerung dass Henny Vegetarier ist – wer von euch Henny kennt wird sich auch kaputt lachen. 🙂
Für die beiden geht es übermorgen nach Buenos Aires und in zwei Wochen nach Neuseeland. Wir freuen uns mit Ihnen und sie freuen sich mit uns auf die Osterinseln. 🙂  Und da wir eine ähnliche Reiseroute geplant haben treffen wir uns vielleicht sogar nochmal in Neuseeland, Australien oder Südostasien. 🙂 Den Weg zurück zum Hostel konnten wir auch zusammen laufen, da wir quasi Nachbarn waren.. Der vorletzte Abend in Patagonien war also noch mal richtig schön, nur dass im Hostel Nachts um 1 Uhr, als wir uns gerade hingelegt hatten, eine Waschmaschine angestellt wurde, das war nicht so schön..

Nach 5 Stunden „Schlaf“ klingelte dann am Sonntag wieder der Wecker. Nach einem schnellen Frühstück und 20 Minuten Laufen durch die Stadt waren wir wieder am Busterminal. Dort konnten wir dann einer ca. 25 jährigen Reisenden zuschauen, wie sie erst mit den Händen versucht hat die Straßenhunde wegzujagen und dann mit ihren Füßen gegen der ihren Hals getreten hat. Die Hunde selbst haben aber absolut nichts gemacht, die haben nur geschnuppert. Ich habe sie dann freundlich aber bestimmt gebeten aufzuhören, immerhin war das Terminal quasi das Zuhause der Hunde. Sie hat es dann auch sein lassen und etwa 10 Minuten später kam eh ihr Bus..

Als wir dann in unseren Bus einsteigen wollten, wurde uns gesagt, dass wir erst die Terminalgebühr von 10 arg. Pesos bezahlen sollen. Wenigstens war schon das große Gepäck verladen und so ging ich noch mal alleine zu dem besagten Schalter. Der Herr dort gab mir 10 Peso zu wenig zurück, aber bei 0,60€ wollte ich auch nicht mit dem diskutieren. Der Bus wartete quasi eh nur noch auf mich.

Kurz nach 8 Uhr, sobald ich den Bus betreten hatte, ging es dann auch wieder Richtung Chile.