Ein Lebenszeichen und ein paar Fotos und Videos von den ersten Tagen in NZ..

Vom 27.06.2017 bis 22.07.2017 waren wir mit unserem Van in der Region Northland unterwegs. Gestartet waren wir an der Ostküste. Bis Cape Reinga, dem angeblich nördlichsten Punkt in Neuseeland (stimmt nicht ganz aber was soll’s), haben wir 8 Tage gebraucht. Danach ging es die Westküste wieder in Richtung Auckland und seit dem 23.07.2017 sind wir auf der Great Barrier Island..

Im Van gibt es weder Strom noch Internet (dafür aber Sonnenaufgänge am Meer 🙂 ), deswegen dauert es mit neuen Beiträgen, da auch erstmal noch jede Menge Fotos in Lightroom „entwickelt“ werden müssen.. 

Aber zwei Sachen kann ich schon mal sagen:

  1. Northland ist ganz klar eine Reise Wert, einfach eine tolle Landschaft.
  2. Neuseeland im Winter ist abgesehen vom Regen großartig und das beste daran ist, man ist fast alleine 🙂

Hier schon mal die ersten Videos und ein paar Fotos:

Ein Wasserfall bei Whangarei:

Der „Regenbogen“-Wasserfall, bei dem wir das Glück hatten, das tatsächlich ein Regenbogen da war:

Zeitraffervideo in der Nähe von Whangarei Heads:

Bei Rusell, in der Nähe der Bay of Islands:

Nachts im Wald erfolglos nach Kiwis suchen 🙂 (einen Kiwi haben wir dann ein paar Tage später gesehen :-D):

Vögel ohne Flügel, aber keine Kiwis, sondern Wekas:

Am Cape Reinga:

An den Wairere Boulders:

Als unser Van auf dem Campingplatz stecken blieb 🙂 :

Klang der Vögel im Waipoura Forest:

Piroa Falls, Maungaturoto:

Pouto:

Delphine auf dem Weg nach Great Barrier Island:

Wenn man länger in Neuseeland bleiben will..

Vorab das allerwichtigste: DON’T FORGET TO SMILE TODAY 🙂

Now we can start..

Das normale Touristen-Visum, welches man direkt bei der Einreise bekommt, gilt für 3 Monate und dafür muss man auch vorher nichts von Deutschland aus beantragen oder ähnliches.

Will man allerdings länger als 3 Monate am anderen Ende der Welt bleiben hat man im Prinzip zwei komfortable Möglichkeiten:

  • bis zum 30. Lebensjahr: Work and Holiday Visum
    • kann man damit eigentlich alles arbeiten, solange es befristet ist und das Reisen weiterhin im Vordergrund steht
    • muss Rücklagen für den Lebensunterhalt und die Rückreise auf dem Konto nachweisen können
    • beantragen kann man es hier
    • kostet: NZD 208 entspricht etwa 133€
    • Antwort kam etwa eine Woche später
  •  alternativ (wenn man z.B. über 31 Jahre alt ist ) kann man auch ein verlängertes Touristenvisa beantragen für 9 Monate
    • man muss sich auf dieser Seite anmelden
    • dort kann man ein Visitor Visa beantragen
    • benötigt dafür: digitales Passbild, Kontoauszug als PDF, Scan vom Reisepass und Scan vom Personalausweis
    • muss persönliche Erklärung abgeben, warum man länger bleiben will
    • kostet: NZD 165 entspricht etwa: 106€
    • ein Tag später kam die Antwort

 

Banken:

  • die größten Banken sind: BNZ, ANZ, ASB und Westpac und befinden sich alle im Besitz australischer Mutterbanken
  • wir haben uns deswegen für die Kiwibank entschieden
  • im Prinzip lohnt sich ein Bankkonto hier nur wenn man auch hier arbeiten will, denn die Visakarten werden überall akzeptiert
  • benötigt wird dafür:
    • Proof of Address (Meldebescheinigung in Form einer Wasserrechnung oder ähnliches, außerdem gilt auch ein Schreiben vom Vermieter das man dort gerade wohnt (dann muss der seinen Wohnsitz nachweisen))
    • Reisepass
    • Visa

 

Steuernummer/IRD (wenn man arbeiten will):

  • zusätzlich zum Formular benötigt wird noch:
    • Proof of Address
    • Reisepass
    • Visa
    • Steuernummer in Deutschland
  • zugeschickt wird einem alles per Mail, dauerte etwa 10 Tage
  • kann man bei der Post beantragen

 

Telefonieren:

  • wir haben uns für Spark entschieden
  • ansonsten ist der andere große Anbieter Vodafone

 

AT Bus Karte:

  • gilt für die Busse innerhalb von Auckland
  • kostet erstmal NZD 10
  • damit spart man bis zu 20% pro Strecke gegenüber Barzahlung
  • genaue Konditionen kann man hier nachlesen
  • wir hatten uns jeder eine Karte gekauft und hatten die NZD10 nach einer Woche wieder gespart

 

Auto allgemein:

  • die große Frage lautet self-contained oder nicht
  • wir haben keinen, haben aber (zumindest jetzt in der Nebensaison) keine Probleme irgendwo zu stehen

 

Automärkte in Auckland:

 

Werkstatt:

 

AA:

  • der AA ist ähnlich dem ADAC in Deutschland
  • Auto Versicherung ist stressfrei bei denen möglich, bei der Kiwi-Bank z.b. nicht für Ausländer
  • bekommt kostenlos Kartenmaterial (sonst 5,50 pro Regional-Karte) welches wirklich gut ist
  • nehmt die Scheiben-Versicherung gleich mit, Gravel Roads (Schotterpisten) werdet ihr so oder so fahren um zu den tollen Stellen zu kommen

 

Workaway oder woofing:

  • https://www.workaway.info/
  • https://wwoof.nz/
  • bei beiden Seiten ist die Idee dass man etwa 4 Stunden am Tag arbeitet und dafür Kost und Unterkunft gratis gestellt bekommt
  • kann man sich die Arbeit aussuchen und hat so auch die Möglichkeit etwas zu lernen was einen interessiert
  • Mitgliedschaft kostet bei workaway USD 38 für 2 Leute pro Jahr und bei wwoofing USD40 für 2 Personen
  • wir haben uns am Ende für workaway entschieden, da man hier länderunabhängig ist, d.h. wir können auch Arbeit in Australien oder Tahiti suchen wenn wir wollen

 

Allgemeine Jobseiten:

 

Darf ich vorstellen: Robin :-)

Mit Robin vor Robin 🙂

Dieser schmucke Toyota Hiace ist unser „Dach über dem Kopf“ für die Zeit in Neuseeland, quasi unser neues Zuhause.

Es ist ein  weißer Toyota Hiace Regius aus dem Jahr 2000 mit Hochdach und langem Radstand. Der 3-Liter Diesel Motor hat schon einiges auf dem Buckel, stolze 422.000km, aber schnurrt wie ein lauter Kater (der Auspuff ist ein wenig kaputt) und leistet 91 kw (124PS) 🙂 Die Automatik-Schaltung ist etwas langsam aber gerade im Linksverkehr eine super Hilfe. Irgendwie fahre ich im Rechtsverkehr meist Manuell und im Linksverkehr mit Automatik – an irgendwas muss man sich ja orientieren.

Der Van ist 4,99m lang, 1,69m breit, 2,27m hoch und wiegt leer 1,7 Tonnen.

Als Luxus gibt es eine Klimaanlage (die nicht geht, aber es ist Winter 🙂 ) und ein Radio mit AUX-Eingang! Eine Sitzheizung gibt es nicht, aber wir sitzen direkt über dem Motor, dass passt auch 🙂

Im hinteren Bereich des Van ist eine kleine Küchenzeile mit Waschbecken, 2 Gas-Feldern und einem kleinen Ofen für Pizzen oder sowas. Außerdem gibt es eine herausnehmbare Bank.

Der Rest des Wagens ist mit einem vollständigen Bett mit richtiger Matratze versehen. Der Bereich unter dem Bett ist Stauraum für Gepäck, Essen und, Kochutensilien und was man so noch braucht.

Robin hat die Warrant of Fitness, kurz WoF,  (eine Art TÜV) bis November 2017.

Also, Robin, willkommen im Team! Wir hoffen du fühlst dich wohl mit uns und das wir mit dir viele Abenteuer erleben und einfach eine Gute Zeit haben! 🙂

Nachdem wir gestern noch einen Grill bei TradeMe gekauft haben (keinen Weber ;-)) kann es heute, am Dienstag den 27.06.2017 in Richtung Norden in die Region Northland aufgehen.

PS: Wir kamen eigentlich gar nicht auf die Idee unserem Auto einen Namen zu geben. Bei den Anzeigen haben wir dann ständig gelesen, dass die Vans einen Namen haben. Da der Vorbesitzer von unserem Prachtexemplar Robin heißt und er sich die ganze Arbeit mit dem Umbau gemacht hat, entschieden wir uns, das zu würdigen. Denn ohne Robin würde es Robin nicht geben. 🙂

 

Wieder am anderen Ende der Welt – die ersten 2 Wochen in Auckland, Neuseeland

 

Lage von Auckland.

Am Sonntag, dem 11.06.2017,  sollte der Flieger Abends 22:10 Uhr von Frankfurt aus über Hongkong nach Neuseeland starten. Meine Eltern waren übers Wochenende noch mal zu meinem Bruder gekommen, sodass wir uns alle noch mal sehen und Zeit miteinander verbringen konnten. Pünktlich zum Mittagessen kam auch Henny vorbei und circa 14:30 Uhr starteten wir von Hann. Münden aus in Richtung Dieburg. Kaum auf der Autobahn, standen wir auch schon im Stau – so fällt es einem gleich leichter Deutschland wieder zu verlassen. 😉

Kurz nach 17 Uhr kamen wir dann in Dieburg an, holten Henny seine Rucksäcke und seine Schwester und weiter ging es zum Flughafen. Nachdem wir unsere großen Rucksäcke am Schalter aufgegeben hatten setzten wir uns in ein Restaurant mit unserem mitgebrachten Cider und suchten nach einer passenden Flugverbindung von Neuseeland nach Australien, da ein Weiterflugticket Bedingung für die Einreise ist. Das WLAN war gratis, aber auch echt langsam, selbst das Internet auf den Osterinseln war schneller als das in Frankfurt 😉

Im Airbus A380 hatten wir auf der oberen Etage Sitze reserviert, ganz wie beim letzten mal als ich den Flieger nach Hongkong genommen hatte. Dort hat man mehr Platz und es ist einfach cooler 🙂  In der Gepäckablage direkt über unseren Sitzen entdeckten wir Hausschuhe und schnappten uns gleich zwei davon. Kurze Zeit später erfuhren wir vom Stuart, dass diese eigentlich nur für die Business Class sind, durften sie aber trotzdem behalten da wir sie schon aufgerupft hatten 🙂

 

Über den Wolken ist der Durst grenzenlos.

Um 22:10 Uhr startete der Flieger pünktlich und kaum waren wir in der Luft, wurde es mal wieder sehr ruckelig, nicht ganz so schlimm wie der Flug von Panama nach Deutschland, aber auch nicht ohne. Als dann später nach unseren Getränkewünschen gefragt wurde nutze ich die Gelegenheit und bestellte ein Bier, ein Wein (und als ich seltsam angeschaut wurde) bestellte ich noch ein Alibi-Wasser. Später ließ ich das Weinglas nochmal auffüllen. Das Ziel: Sollte ich den Flug nicht überleben habe ich wenigstens leicht einen sitzen 🙂

Nach rund 11 Stunden war dann Hongkong erreicht – Ortszeit 15:00 Uhr. Wir hatten knapp 4 Stunden Aufenthalt, die wir dazu nutzen uns die Beine zu vertreten und etwas lokales zu essen. Ich bestellte etwas auf Spießen (essenstechnisch sehr einfach) und Henny bestellte sich Nudelsuppe mit Stäbchen (Anfängerfehler)  😀

Beim Boarding musste Henny sein Visa und sein Weiterflugticket vorzeigen. Hat sich also gelohnt in Frankfurt einen Flug zu buchen, sonst hätte er vielleicht nicht mitgedurft 😉

Kurz nach 19 Uhr startete der zweite Nachtflug mit Ziel Auckland. Und wieder gab es in der ersten Flugstunde eine Menge Turbulenzen. Wenigstens konnte ich zwischen 3 verschiedenen Rotweinsorten im Flieger wählen, denn Air New Zealand bringt uns nach Neuseeland – hat sie auch, sonst würde ich jetzt hier nichts mehr schreiben. 🙂

Am Dienstag, den 13.06.2017, war um halb 10 Auckland erreicht. Die Einreise verlief problemlos, das Gepäck wartete bereits auf uns, der Grenzbeamte war freundlich und scherzte und auch bei der Bio-Security ging es sehr schnell. Mit einem Bus ging es dann in Richtung Unterkunft und wir konnten dem Fahrer auch vor der Abfahrt sagen wo wir rausgelassen werden möchten.

Nach weiteren 10 Minuten zu Fuß (teilweise durch Sprühregen) waren wir am Ziel. Es dauerte auch nicht lange bis wir den Schlüssel fanden den unsere Gastgeber für uns versteckt hatten damit wir schon rein können während sie selbst noch arbeiten sind.

Eine warme Dusche später fühlten wir uns auch wieder fast normal und gingen erst einmal in den nahe gelegenen Supermarkt etwas Essen für die ersten Tage einkaufen. Dort wurden wir von den Preisen überrascht, denn für rund 40 Euro gab es nicht all zu viel – das hatten wir von unserer ersten Reise anders in Erinnerung.

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen bis mindestens 18 Uhr wach zu bleiben, damit der Jetlag nicht so schlimm wird – aber keine Chance. Kurz vor 16 Uhr ging nix mehr und erst am nächsten Morgen gegen 08:00 Uhr standen wir wieder auf. Nach dem Frühstück ging es mit dem Linienbus in die Innenstadt. Während der 30 Minuten Fahrt ging es gefühlt 10 Minuten nur an Werbeschildern auf Mandarin vorbei – es sah aber gar nicht nach China-Town aus. Dennoch der erste Eindruck: die Chinesen haben sich in Auckland eingekauft. In der Innenstadt wollten wir zu erst ein Bankkonto eröffnen. Das sollte an diesem Tag aber noch nicht klappen. Wir bekamen lediglich einen Termin für in 2 Tagen.

In der Touristeninformation deckten wir uns mit Flyern ein und kauften in einem nahe gelegenen Shop eine HOP Karte für den Bus, mit welcher die Busfahrten auch günstiger sind. Was uns eher negativ aufgefallen war: die Stadt war relativ voll und an jeder Ecke wurde gebaut, wodurch es sehr laut war. In unserer Erinnerung war Auckland zwar eine Millionenstadt aber alles war weitläufig verteilt und es war leiser.

 

Neuseeland – Entspannung am Hafen in Auckland.

Um die guten Erinnerungen an den Urlaub von 2014 zu wecken kauften wir uns erstmal einen Kaffee und gingen zum Queen-Pier, denn dort fühlten wir uns vor ein paar Jahren richtig wohl. Und tatsächlich, es war fast wieder wie früher, nur das Jens und Katrin diesmal nicht neben uns auf der Bank saßen..

Gegen 14 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg durch das Zentrum zur Bushaltestelle und fuhren zurück zur Unterkunft. Auf dem Rückweg entdeckten wir ganz in der Nähe unserer Unterkunft noch eine Filiale der Kiwi-Bank und statteten dieser noch einen Besuch ab. Dort bekamen wir gleich für den nächsten Morgen 10 Uhr einen Termin. Wir sollten unsere Reisepässe und Visas mitbringen und ein „Proof of Address“ (etwas womit wir unsere aktuelle Adresse nachweisen können). Wir fragten dann unseren Gastgeber Xavier, ob er ein handschriftliches Schreiben verfassen könnte, in dem er uns bestätige, dass wir bei ihm wohnen. Zusätzlich zum Schreiben von ihm brauchten wir natürlich einen Nachweis, dass er in der angegebenen Adresse wohnt, am besten in Form einer Rechnung mit Anschrift. Seine erste Reaktion bzw. der Gesichtsausdruck ließ uns zweifeln ob er es macht, aber im Laufe des Abends bekamen wir das Schreiben vom ihm genauso wie eine aktuelle Rechnung der Wasserwerke. Sein Problem war eher eine Rechnung rauszusuchen, da das meiste nur noch per Mail geschickt wird 🙂

 

Marmelade mit neuseeländischen Früchten hergestellt in Polen und abgepackt in Australien.. und das ist die günstigste Marmelade hier..?!?

Außerdem verriet uns Xavier, dass es in der Nähe noch einen günstigen chinesischen Supermarkt gibt. Das war echt ein klasse Tipp, dort gab es fast alles, aber deutlich günstiger.

Unsere beiden Gastgeber Doreen und Xavier sind super hilfsbereit und freundlich. Wir konnten zum Glück unsere ganze neu gekaufte Bettwäsche und alles bei Ihnen waschen und trocknen, dass war echt klasse.

Ich könnte jetzt tageweise weiter schreiben wie wir gefühlt jeden Tag einkaufen waren, ein passendes Auto gesucht, gefunden und eingerichtet haben, aber eigentlich ist es ziemlich langatmig ohne wirklich Inhalt.

Zwischendurch waren wir auf dem Mt Winestone, auf dem Mt. Eden und im Cornwall Park. Die Bilder davon sind natürlich in der Galerie unten.

Neuseeland – Auckland – Cornwall Park und One Tree Hill.

Stattdessen habe ich mich entschieden einen extra Beitrag über das organisatorische zu schreiben. Wird in Kürze erscheinen 🙂 

Nur eine Sache möchte ich hier noch erwähnen, da ich darüber ein wenig ins Grübeln gekommen bin.

Am Donnerstag sahen wir in unserem Wohngebiet einen älteren Mann in einem Grünstreifen zwischen Fußweg und Straße liegen. Sein Rollstuhl lag auf ihm und das Gesicht war einseitig voller Blut. Kurz zuvor musste Peter gestürzt sein, auf dem Kopf klaffte eine große Wunde und auch sein rechter Arm war ziemlich verletzt. Eine vorbei kommenden Frau baten wir, einen Krankenwagen zu rufen, woraufhin sie zu sich nach Hause zurück ging und 2-3 Minuten später mit ihrem Mann wieder an Ort und Stelle war. Das Telefonat mit der Rettungszentrale irritierte uns, denn es bedarf ca. fünf Minuten an Argumentation, BEVOR ein Krankenwagen losgeschickt wurde. Dieser war dann zum Glück relativ schnell da und es wurde auch Zeit. Peter drängte uns die ganze Zeit, ihn in den Rollstuhl zu setzen, damit er fahren kann, denn er könnte es zu Hause selbst versorgen. Das seine Schädeldecke kaputt ist wollte ich ihm so zwar nicht sagen, aber das sollte sich definitiv ein Arzt anschauen. Mit dem Krankenwagen wurden er dann in ein Krankenhaus gefahren. John, der Mann der Frau welche den Notdienst gerufen hatte, lud uns dann für die nächsten Tage noch auf einen Kaffee ein, da er ganz in der Nähe wohnte. Irgendwie war die Situation ziemlich bizarr, denn als ich in Deutschland das letzte Mal dabei war als ein Krankenwagen gebraucht wurde, war das Gespräch nach 5 Sätzen erledigt und der Rettungswagen war unterwegs. In Neuseeland hatte ich/ hatten wir auch damit gerechnet..

Ein paar Tage in Deutschland

Unerwartet von Panama zurück nach Deutschland lässt sich die Zeit super nutzen um:

  • Zeit mit der Familie zu verbringen
  • meinen 30. Geburtstag zusammen mit der Familie zu feiern
  • Freunde zu besuchen (sorry an alle die ich nicht geschafft habe zu besuchen!!!)
  • Ärzte zu konsultieren (neuer Stempel im Bonusheft 😉 )
  • Steuererklärung abgeben (um das Reisebudget aufzubessern)
  • mit Behörden rumärgern
  • Urlaub an der Ostsee genießen

Am 11.06.2017 geht es dann von Frankfurt aus mit der Lufthansa über Hongkong weiter nach Neuseeland. Der gesamte Flug hat 452,54€ pro Person gekostet, ein absolutes Schnäppchen 🙂